Anecdota

Laughter is the Best Medicine

“Humor hilft” –  Martina Hill im Interview


Für meinen Zopf tue ich alles! Das Jugendportal für Berlin! Okay, also erstmal zum Film. Für alle, die Teil 1 und 2 jetzt noch nicht gesehen haben, aber trotzdem sofort ins Kino wollen, Was muss man denn über Lucy, Gru und die Minions auf jeden Fall wissen? Also, Lucy und Gru sind Agenten. Top-Agenten! Tipi-Top-Agenten! Wobei Gru ursprünglich mal ein Superschurke war und Lucy eine Agentin Und die beiden sind jetzt irgendwie zusammen. Die haben geheiratet im letzten Teil und Gru hat drei Mädels aus dem Kinderheim adoptiert und ist von heute auf morgen Vater geworden Und Lucy jetzt im dritten Teil von heute auf morgen Mutter und diese Familienkonstellation gepaart mit dem Beruf der Superagenten und jetzt im dritten Teil mit dem neuen Zwillingsbruder Dru, der dazu kommt und den Minions muss man eigentlich gar nichts wissen. Und was verbinden Sie persönlich mit Ihrer Rolle? Oder können Sie sich damit identifizieren? Nein, ehrlich gesagt nicht. Ich bin alles andere als eine Top-Agentin, würde ich mal behaupten. Gemeinsamkeiten… Lass mich überlegen… Also, ich kann weder Karate noch Krav Maga Die kann ja so unglaublich viele Kampfsportarten die Frau. Und die ist ja total angstfrei, also insofern… Obwohl ich bin auch schon mal aus dem Flugzeug gesprungen, einen Tandemsprung habe ich schon mal gemacht. Wir sind beide mutig, würde ich sagen, aber viel mehr verbindet uns nicht. Zum Job als Synchronsprecherin: Fehlen Ihnen die Gestik und Mimik, die sonst so die wichtigsten Mittel bei der Schauspielerei sind? Nein, weil ich die ja trotzdem einsetze. Also Mimik und Gestik, die sind voll… am Mikrofon dabei! Die siehst du halt nicht. Aber ich mache trotzdem genau das, was ich eigentlich vor der Kamera auch machen würde. Glaube ich zumindest . Also ich fühle mich danach immer total fix und alle. Also gerade nach eine Agentengeschichte und es ist ganz wichtig, dass man den Körper mitnimmt beim Synchronisieren. Ansonsten klingt das total langweilig und unterspannt. Und unglaubwürdig, weil wenn die Figur da gerade aus dem Flugzeug springt und ich mit einem Glas Wasser am Mikro stehe und sage: Ahhhhhhhhhhhhhh… Das passt irgendwie nicht. Für Sie als Künstlerin: Ist es da vergleichbar befriedigend, hinter der Kamera zu stehen? Und nur mit der Stimme zu arbeiten? Ist eine schöne Abwechslung auf jeden Fall, also ich find beides toll. Mir macht beides Spaß. Und… sowohl vor der Kamera als auch hinter der Kamera ist für mich vom Spielerischen her, gar nicht so ein großer Unterschied .Aber man ist natürlich wesentlich entspannter. Wenn man ungeschminkt und in sportlicher Kleidung am Mikrofon im Dunkeln steht und sich die Zeit nimmt, so eine Figur zu sprechen oder ob man halt vor der Kamera steht in Kostüm und alles gesehen wird und die Mimik natürlich total wichtig ist. Insofern ist es einfach schön beides zu machen. Also ehrlich gesagt ist das ein Geschenk. Also, ansonsten sind Sie ja hauptsächlich als Comedian tätig. Übernehmen Sie auch mal den ernsteren Part? Ja natürlich, als Comedian oder als Schauspielerin schlüpfe ich in Rollen. Das heißt, wenn die Kamera aus ist, dann bin ich natürlich auch ein ganz normaler Mensch, wie jeder andere auch Und ich habe auch Tage, wo ich nicht gut drauf bin Mal und nicht jeden Tag… wirklich lustig bin. Ganz normal, aber natürlich muss ich, wenn ich Comedy drehe , so eine Knallerfrauen-Staffel oder so hilft es schon wenn man, ein bisschen Humor mitbringt oder einfach ein bisschen gaga ist. Nicht ganz so… zu. Damit sind Sie auch ziemlich erfolgreich. Haben Sie trotzdem jemanden zu dem Sie aufschauen oder ein berufliches Vorbild? Ich finde ganz viele Schauspieler toll. Aber ich habe jetzt kein Vorbild. Als Kind fand ich … Otto Waalkes fand Iich toll, Dieter Hallervorden, Loriot. So jetzt Comedians zum Beispiel, das waren so meine drei Highlights als Kind und jetzt so… Vorbilder… Ich finde Kristen Wiig schon ganz cool, die jetzt das Original gesprochen hat, die Lucy. Was mich persönlich noch interressiert: Macht der Job, andere zum Lachen zu bringen, auch persönlich glücklich? Jetzt im Nachhinein, nach so vielen Staffeln und so tollem Feedback von Fans, macht es mich tatsächlich glücklich. Vor allem wenn man von Kindern so tolle Fanpost bekommt, und einem so klar wird, wie viele das im Wohnzimmer gucken oder ich bekomme Videos Handyvideos von süßen Mädels, die die Sketche nachspielen und die mich zitieren auf der Straße und “Laura, nicht so weit ins Wasser” und das fasziniert mich einfach, weil ich als Kind auch Otto zitieren konnte oder Dieter Hallervorden und zu wissen , dass es jetzt Menschen auf der Welt gibt und junge Teenager und junge Kinder, die mich zitieren und darüber lachen, das ist toll! jup.berlin – Das Jugendportal für Berlin

14 thoughts on ““Humor hilft” – Martina Hill im Interview

  1. Tolle Frau! Sieht super aus.
    Wahnsinns Talent auf vielen Ebenen.Top, top, top!!!

    …wahrscheinlich würde ich dieses Energiebündel kein Wochenende aushalten.

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