Anecdota

Laughter is the Best Medicine

ideaHeute 05 07 2019 – Überwachung – Naher Osten – Humor


China betreibt den wohl größten Überwachungsstaat
der Welt. Das berichten mehrere Journalisten in einer
Reportage der „Süddeutschen Zeitung“. Auch Urlauber seien davon nicht ausgenommen. So werde auf die Handys eine Anwendung geladen,
die Zugriff auf Kalender, SMS, Standort, Anruflisten und Kontakte hat. Ron Deibert, Politikwissenschaftler der Universität
Toronto, warnt im Beitrag, dass solche Apps eine große Gefahr für zivilgesellschaftliche
Freiheiten, die Meinungs- und Versammlungsfreiheit seien. Dass China seine eigenen Bürger ausspioniere
sei bekannt. Neu sei, dass der Staat sämtliche Geräte
von Ausländern ausforsche, die einreisten. Das geschehe „offenbar ohne Anfangsverdacht“,
so Deibert. Das größte Hindernis für einen Frieden
im Nahen Osten ist nicht der israelisch-palästinensische Konflikt. Entscheidender sind die religiösen und ethnischen
Spannungen innerhalb der islamischen Welt. Davon ist die jüdische Politikwissenschaftlerin
Michal Hoffman überzeugt. Sie sprach am dritten Juli bei einem Vortrag
in Stuttgart. Veranstalter war das württembergische Evangelische
Pfarramt für das Gespräch zwischen Christen und Juden und der Denkendorfer Kreis für
christlich-jüdische Begegnung. Seit der Staatsgründung Israels seien bei
Kriegen mit arabischen Nachbarn rund hunderttausend Menschen gestorben, so Hoffman: „Dass bei
Kämpfen zwischen islamischen Ländern, etwa Iran und Irak, mehr als eine Million Menschen
umkamen, wird von der Weltöffentlichkeit nicht zur Kenntnis genommen.“ Ursache der Spannungen sei vor allem die Rivalität
von zwei islamischen Glaubensrichtungen. Weitere ungelöste Probleme seien das absehbare
Ende der Erdölvorkommen und die Wasserknappheit. Dies verschärfe die Konflikte, ohne dass
Gegenmaßnahmen erkennbar seien. Freude ist ein Markenzeichen des Christseins. Dieser Ansicht ist Pfarrer Christoph Morgner,
früherer Vorsitzender des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes. Seiner Meinung nach sollten Christen Freude
ausstrahlen, weil die frohe Botschaft von Jesus nicht zu ernster Verbissenheit passe. Sehen Sie dazu einen Kommentar von ihm. Freude gehört zu den leuchtenden Worten in
der Bibel. Es macht Gott Freude uns Gutes zu tun. Gott meint es gut mit uns. Er beschenkt uns nach Strich und Faden, vor
allem durch das, was er in Jesus an der Welt und an uns getan hat. (…) Das Wort Humor kommt im Neuen Testament
vor, in der lateinischen Fassung. Humor, das ist die Feuchtigkeit, die das Wort
Gottes braucht, um zu wachsen und zu gedeihen, um in unseren Leben Wurzeln zu schlagen. Und dort, wo das Wort Gottes in unser Leben
eindringt, tut es uns gut, macht es uns zu fröhlichen und humorvollen Menschen. Wie sagte der frühere Bundespräsident Johannes
Rau: Ein Christ, der nicht lachen kann, ist zum Weinen. Recht hat er.

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